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Recke, Anta Helena

Anta Helena Recke, geboren 1989 in München, ist Theaterregisseurin und Performerin.

Recke studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim. Von 2015 bis 2017 war sie Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen bei Intendant Matthias Lilienthal. Ihre 2017 an den Kammerspielen entwickelte Schwarzkopie der Münchner "Mittelreich"-Inszenierung von Anna-Sophie Mahler im Stile der Appropriation Art wurde 2018 zu Radikal Jung und zum Berliner Theatertreffen eingeladen und 2019 mit dem ITI-Preis ausgezeichnet, ihr "Angstpiece" 2019 zum Festival Radikal Jung eingeladen.

Recke arbeitet in der freien Szene mit der*m Performer*in Julia*n Meding und in unregelmäßigen Abständen mit dem Schwabinggradballett zusammen. Als Performerin stand sie beim Künstlerduo Ginterdorfer/Klaßen auf der Bühne. 2017 erhielt Recke das Theaterstipendium der Stadt München.

 

Nachtkritiken zu Arbeiten von Anta Helena Recke:

Not Punk, Pololo am Theater Bremen (3/2014, Performerin)

Mittelreich an den Münchner Kammerspielen (10/2017)

Mittelreich beim Berliner Theatertreffen 2018 (5/2018)

Angstpiece beim Festival Save your Soul in den Berliner Sophiensaelen (11/2018)

Die Kränkungen der Menschheit an den Münchner Kammerspielen (9/2019)

1000 Serpentinen Angst am Maxim Gorki Theater Berlin (8/2021)

 

Weitere Beiträge zu Anta Helena Recke:

Presseschau: Der Freitag interviewt die Münchner Regisseurin Anta Helena Recke zu ihrem Remake von Anna-Sophie Mahlers "Mittelreich" an den Kammerspielen (10/2017)

Essay: Vorkämpferinnen für mehr Diversität – Drei Schwarze Theatermacherinnen stellt die Theaterwissenschaftlerin Azadeh Sharifi vor (9/2018)

Buchkritik: Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen – Der Sammelband (mit einem Beitrag von Anta Helena Recke) resümiert den Status Quo an deutschsprachigen Bühnen (6/2019)

 
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Reese, Oliver

Oliver Reese, geboren 1964 in Schloss Neuhaus bei Paderborn, ist Dramaturg, Regisseur und Intendant des Berliner Ensemble.

Reese studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Komparatistik in München. Danach war er Regieassistent an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Düsseldorf und am Bayerischen Staatsschauspiel, wo er 1989 Dramaturg wurde. 1991 wechselte Reese als Chefdramaturg an das Ulmer Theater. 1994 ging er mit Bernd Wilms ans Maxim Gorki Theater Berlin. Als Wilms 2001 als Intendant das Deutsche Theater Berlin übernahm, wurde Reese sein Stellvertreter und Chefdramaturg. In der Spielzeit 2008/09 überbrückte Oliver Reese als Interims-Intendant am DT Berlin die Zeit zwischen Bernd Wilms' Weggang und dem Amtsantritt von Ulrich Khuon. Danach leitete er das Schauspiel Frankfurt und seit 2017 das Berliner Ensemble.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen und Texten von Oliver Reese:

Ritter Dene Voss am Deutschen Theater Berlin (10/2008)

Phädra am Schauspiel Frankfurt (12/2009)

Bartsch, Kindermörder am Theater Trier (Text, 11/2011)

Hamlet am Schauspiel Frankfurt (12/2011)

Bacon talks am Städel Museum in Frankfurt (5/2012)

Wir lieben und wissen nichts am Schauspiel Frankfurt (12/2012)

Wille zur Wahrheit. Bestandsaufnahme von mir am Schauspiel Frankfurt (11/2013)

Die Blechtrommel am Schauspiel Frankfurt (1/2015)

Terror / Der zerbrochne Krug am Schauspiel Frankfurt (10/2015)

Auslöschung im Theater in der Josefstadt Wien (2/2016)

Eine Familie am Schauspiel Frankfurt (1/2017)

Panikherz am Berliner Ensemble (2/2018)

Wheeler am Berliner Ensemble (12/2018)

Gott am Berliner Ensemble (9/2020)

Mein Name sei Gantenbein am Berliner Ensemble (1/2022)

Der Theatermacher am Berliner Ensemble (10/2022)

 

Weitere Beiträge zu Oliver Reese:

Presseschau: Die Frankfurter Rundschau über den Streit um das Frankfurter Intendantengehalt (6/2012)

Presseschau: Oliver Die taz kritisiert Oliver Reeses erstes Jahr am Berliner EnsembleReese verteidigt das Intendanten-Modell in der FAZ (10/2016)

Presseschau: Oliver Reese spricht sich für einen Theaterneubau in Frankfurt aus (4/2017)

Bericht/Kommentar: Die Pressekonferenz von Oliver Reese und seinem Team zum Intendanzstart am Berliner Ensemble 2017/2018 (5/2017)

Presseschau: Die taz kritisiert Oliver Reeses erstes Jahr am Berliner Ensemble (7/2018)

Recherche: Berliner Ensemble – Warum das Autorenprogramm des Hauses bislang mehr Unmut als Stücke produziert (2/2020)

Meldung: Oliver Reese bleibt bis 2027 am Berliner Ensemble (11/2020)

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Reinhardt, Max

Max Reinhardt, 1873 in Baden bei Wien geboren und 1943 im New Yorker Exil gestorben, war Schauspieler, Regisseur, Theaterleiter und -erfinder.

1894 engagierte Otto Brahm Max Reinhardt ans Deutsche Theater in Berlin, wo er bis 1902 Schauspieler war und das er 1905 erwarb. 1905 gründete er die Berliner Schauspielschule (Heute HfS Ernst Busch). Von 1905 bis 1930 leitete Reinhardt das Berliner Deutsche Theater, in dessen Nebengebäude er 1906 die Kammerspiele gründete. Von 1915-1918 hat Reinhardt auch die Berliner Volksbühne geleitet. Am Kurfürstendamm gründete er 1924 die Komödie am Kurfürstendamm und erwarb wenig später auch das danebenliegende Theater am Kurfürstendamm. 1920 begründete Reinhardt die Salzburger Festspiele. 1933 musste Reinhardt emigrieren, erst nach Österreich, 1938 in die USA, wo er 1943 verarmt gestorben ist. Das Deutsche Theater und weitere Theaterimmobilien, darunter das ehemalige Große Schauspielhaus zwischen Schiffbauerdamm und der heutigen Reinhardtstraße in Berlin, wurden von den Nationalsozialisten enteignet und Reinhardts Erben nach 1989 entschädigt.

Nachtkritik-Texte zu Max Reinhardt:

Essay: Max Reinhardt und das Deutsche Theater (2005)

Buchkritik: Peter W. Marx Vom bürgerlichen Theater zur metropolitanen Kultur (1/2007)

Nachtkritik: Sommernachtstraum - Die Salzburger Festspiele feiern ihren Erfinder (7/2010)

Filmkritik: Da geht ein Mensch - Alexander Granach (12/2012)

Buchkritik: Fritz und Alfred Rotter – Peter Kambers materialreiches Buch über zwei zu Unrecht vergessene Unterhaltungskönigsbrüder (3/2020)

Siehe auch: Salzburger Festspiele

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Reza, Yasmina

Yasmina Reza, geboren am 1. Mai 1959 in Paris, ist Dramatikerin und Schriftstellerin.

Yasmina Reza ist ausgebildete Schauspielerin, wurde aber als Dramatikerin, Roman- und Drehbuchautorin weltberühmt.

Nachtkritiken zu Stücken von Yasmina Reza:

Der Gott des Gemetzels als Gastspiel beim Theatertreffen 2007 (UA am Zürcher Schauspielhaus 12/2006)

Der Gott des Gemetzels am Bochumer Schauspielhaus (4/2007)

Der Gott des Gemetzels am Schauspiel Köln (12/2007)

Der Gott des Gemetzels am Bayrischen Staatsschauspiel München (1/2008)

Der Gott des Gemetzels am Wiener Burgtheater (3/2008)

Ihre Version des Spiels am Deutschen Theater Berlin (10/2012)

Bella Figura an der Schaubühne Berlin (5/2015)

Bella Figura am Burgtheater Wien (4/2016)

Drei Mal Leben am Berliner Ensemble (1/2020)

Anne-Marie die Schönheit am Theater Freiburg (10/2021)

Der Gott des Gemetzels am Staatstheater Karlsruhe (12/2022)


Kritiken zu Büchern von Yasmina Reza:

Glücklich die Glücklichen (1/2014)

Frühmorgens, abends oder nachts (3/2008)

Andere Beiträge zu Yasmina Reza:

Essay: Zum Theater der Yasmina Reza von Michael Eberth (3/2008)

Filmkritik: Der Gott des Gemetzels – Yasmina Rezas Erfolgsstück, zu einem Film gemacht von Roman Polanski (11/2011)

Meldung: Kythera-Preis an Yasmina Reza (5/2014)

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Richter, Angela

Angela Richter, geboren 1970, ist eine Regisseurin.

Richter studierte Theaterregie bei Jürgen Flimm an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Von 1996 bis 2000 war sie Mitglied der Hamburger Künstlergruppe Akademie Isotrop, zusammen mit u. a. Jonathan Meese, André Butzer, Birgit Megerle und Roberto Ohrt. Seit 2001 arbeitet sie als Regisseurin. 2006 gründete sie das Fleetstreet Theater in Hamburg, das sie bis 2010 leitete. Für ihre Inszenierung von Der Fall Esra, die auf dem verbotenen Roman Esra von Maxim Biller basiert, erhielt sie 2009 den Rolf-Mares-Preis. Von 2013 bis 2016 war sie Hausregisseurin am Schauspiel Köln.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Angela Richter:

Die Schönen und Verdammten 3: Der Kirschgarten auf Kampnagel Hamburg (12/2007)

Der Fall Esra auf Kampnagel Hamburg (4/2009)

Vive la crise! in der Garage X Wien (1/2010)

Tod in Theben bei den Salzburger Festspielen (8/2010)

Der Ödipus Antigone Komplex auf Kampnagel Hamburg (12/2010)

Berghain Boogie Woogie im HAU Berlin (3/2011)

Kippenberger! am Schauspiel Köln (10/2013)

Brain and Beauty am Schauspiel Köln (4/2014)

Supernerds am Schauspiel Köln (5/2015)

Silk Road am Schauspiel Köln (4/2016)

 

Link:

https://twitter.com/AngelaRichter_

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Richter, Falk

Falk Richter, 1969 in Hamburg geboren, ist Regisseur und Autor.

Richter studierte Regie an der Universität Hamburg. Seit 1996 hat er unter anderem an der Berliner Schaubühne, am Schauspiel Frankfurt, am Maxim Gorki Theater Berlin und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg gearbeitet. Derzeit ist Richter Hausregisseur an den Münchner Kammerspielen.

Rechtspopulistische Politiker*innen versuchten vergeblich, auf gerichtlichem Wege die Absetzung von Richters Schaubühnen-Inszenierung "Fear" durchzusetzen. 2016 übernahm Richter die 5. Saarbrücker Poetikdozentur

2018 gastierte er mit "Am Königsweg" von Elfriede Jelinek beim Berliner Theatertreffen und erhielt die Auszeichnung "Inszenierung des Jahres 2018" von der Kritikerjury des Fachblatts "Theater heute“.

 

Nachtkritiken zu Arbeiten von Falk Richter:

Im Ausnahmezustand an der Berliner Schaubühne (11/2007, Autor & Regisseur)

Der Kirschgarten an der Berliner Schaubühne (1/2008, Regisseur)

Kabale und Liebe an der Berliner Schaubühne (12/2008, Regisseur)

Trust an der Berliner Schaubühne (10/2009, Autor & Regisseur)

Krieg der Bilder am Staatstheater Mainz (1/2010, Autor)

Wenn es Nacht wird am Ballhaus Ost Berlin/Puppentheater Halle (03/2010, Autor)

Im Ausnahmezustand am Schauspielhaus Salzburg (4/2010, Autor)

Protect me an der Berliner Schaubühne (10/2010, Autor & Regisseur).

Karte und Gebiet am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2011, Regisseur)

Rausch am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2012, Autor und Regisseur)

My Secret Garden am Badischen Staatstheater Karlsruhe (19/2012, Autor)

Büchner am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2012, Autor und Regisseur)

My Secret Garden als Beitrag zu "Land der Lämmer" am Landestheater Linz (3/2013, Autor)

For The Disconnected Child an der Berliner Schaubühne (6/2013, Autor, Regisseur, Choreograf) (Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Luft-Preis)

Small Town Boy am Berliner Maxim Gorki Theater (1/2014, Autor & Regisseur)

Never Forever an der Berliner Schaubühne (9/2014) (Autor & Regisseur)

2 Uhr nachts am Schauspiel Frankfurt (2/2015, Autor & Regisseur)

Fear an der Schaubühne Berlin (10/2015, Autor & Regisseur)

Città del Vaticano am Schauspielhaus Wien / Festwochen Wien (5/2016, Autor & Regisseur)

Small Town Boy am Staatstheater Karlsruhe (6/2016, Autor)

Je suis Fassbinder. Deutschland im Herbst 2016 in der Tafelhalle Nürnberg (9/2016, Autor)

Safe Places am Schauspiel Frankfurt (10/2016, Autor & Regisseur)

Verräter – Die letzten Tage am Berliner Maxim Gorki Theater (4/2017, Autor & Regisseur)

Am Königsweg im Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2017, Regisseur)

Am Königsweg beim Berliner Theatertreffen (5/2018, Regisseur)

Lazarus am Schauspielhaus Hamburg (11/2018, Regisseur)

I am Europe am Thalia Theater Hamburg (2/2019, Autor & Regisseur)

Je suis Fassbinder am Werk X Wien (5/2019, Autor)

Serotonin am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2019, Regisseur)

In My Room am Maxim Gorki Theater Berlin (1/2020, Regisseur & Autor)

Five Deleted Messages beim Kunstfest Weimar (8/2020)

Touch an den Münchner Kammerspielen (10/2020, Co-Regisseur und Autor)

Heldenplatz an den Münchner Kammerspielen (12/2021)

Die Freiheit einer Frau am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (03/2022)

Heilige Schrift I an den Münchner Kammerspielen (05/2022)

Welcome to Paradise Lost beim Kunstfest Weimar (09/2022)


Weitere Beiträge zu Falk Richter:

Meldung: Berliner Friedrich-Luft-Preis für Falk Richters "For the Disconnected Child" (3/2014)

Meldung: AfD-Sprecher filmt "Fear" in der Schaubühne und fliegt beinahe raus (11/2015)

Meldung: Schaubühne Berlin wehrt sich gegen rechte Kritik an "Fear" (11/2015)

Meldung: Falk Richter übernimmt 5. Saarbrücker Poetikdozentur (12/2015)

Meldung: "Fear": Schaubühne darf vorerst kein Bild von "Demo für alle"-Sprecherin mehr zeigen (12/2015)

Meldung: Einstweilige Verfügung gegen die Schaubühne Berlin aufgehoben / Urteile liegen vor (1/2016)

Presseschau: Der Dramatiker und Regisseur Falk Richter spricht mit der SZ über sein politisches Theater (3/2016)

Meldung: Inszenierung FEAR: AfD-Poilitikerin Beatrix von Storch zieht Berufung zurück (5/2016)

Meldung: Urteil im Verfahren gegen Schaubühne / Falk Richter (7/2018)

Meldung: Französischer Kulturpreis für Falk Richter (10/2018)

Buchkritik: Disconnected. Theater Tanz Politik – Falk Richters Saarbrücker Poetikvorlesungen (10/2018)

Meldung: Special Teddy Award der Berlinale an Falk Richter (1/2019)

Meldung: Falk Richter Professor in Kopenhagen (3/2019)

 

Texte von Falk Richter auf nachtkritik.de:

Die Protagonisten der Angst – Falk Richter gibt Einblick in seinen künstlerischen Kampf gegen die neue Rechte (6/2016)

Falk Richters Eröffnungsrede beim Festival "Körber Studio Junge Regie 2019" am Thalia Theater Hamburg (6/2019)

 

Weitere Beiträge zu Falk Richter:

Video-Diskussion: Streitfall Drama (7) mit Theresia Walser und Falk Richter (11/2022)

 

Website:

www.falkrichter.com

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Richter, Pia

Pia Richter, geboren 1987 in Celle/Niedersachsen, ist Theaterregisseurin.

Richter studierte Theater- und Literaturwissenschaft an der LMU München, bevor sie 2011 in den Studiengang Regie der Otto Falckenberg Schule wechselte. Ihre Inszenierungen wurden zu zahlreichen Nachwuchsfestivals eingeladen, unter anderem zum "Körber Studio Junge Regie" in Hamburg (2015) und zur Ruhrtriennale-Masterclass (2017) in Mülheim. Mit "Ein Berg, viele" von Magdalena Schrefel gastierte sie 2021 beim Heidelberger Stückemarkt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Pia Richter:

Ulrike Maria Stuart beim Körber Studio Junge Regie in Hamburg (6/2015)

Das Vorsprechen als szenischer Beitrag zur Inszenierung von Boris Nikitin an den Münchner Kammerspielen (11/2015)

Ein Berg, viele am Schauspiel Leipzig (9/2020)

Hotel Pink Lulu am Schauspiel Leipzig (11/2021)

Romeo und Julia am Schauspiel Leipzig (10/2022)

Woyzeck am Theater Oberhausen (12/2022)

Website von Pia Richter:

piarichterregie.com

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Rieger, Silvia

Silvia Rieger, geboren 1957, Schauspielerin und Regisseurin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Silvia Rieger gehört seit 1985 zum Stamm der Castorf-Spieler, seit sie im Theater Anklam die Titelrolle in Henrik Ibsens "Nora" spielte – mit Henry Hübchen als Helmer. Ihr Regiedebüt gab sie 2008 an der Volksbühne mit "Faust 2", einem Exerzitium für Johann Wolfgang von Goethe mit zwei Schauspielern: Silvia Rieger und Michael Klobe.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Silvia Rieger:

Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar an der Volksbühne Berlin (6/2009, Regisseurin und Schauspielerin)

Pastor Ephraim Magnus an der Volksbühne Berlin (2/2010, Regisseurin und Schauspielerin)

Redaktionsblog zu Die Mutter an der Volksbühne Berlin (01/2011, Regisseurin und Schauspielerin)


Siehe auch: Frank Castorf, René Pollesch

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Riemenschneider, Alexander

Alexander Riemenschneider, geboren 1981, ist Regisseur.

Nach dem Studium der Germanistik, Musik- und Medienwissenschaft in Bonn nahm er sein Regiestudium an der Hamburger Theaterakademie auf. Für seine Inszenierung "Von Mäusen und Menschen" am Deutschen Schauspielhaus Hamburg wurde er 2010 mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet. Ab der Spielzeit 2021/22 leitet er zusammen mit Christina Schulz das Berliner Theater an der Parkaue.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alexander Riemenschneider:

hamlet ist tot. keine schwerkraft in der Box des Deutschen Theaters Berlin (12/2010)

Hamlet am Theater Bremen (10/2012)

Aber sicher! am Theater Bremen (3/2013)

räuber.schuldengenital am Residenztheater München (3/2013)

Die Unvernünftigen sterben aus am Schauspielhaus Bochum (9/2014)

Die Familie Schroffenstein am Theater Bremen (4/2016)

Das Mädchen mit dem Fingerhut bei den Ruhrfestspielen / DT Berlin (5/2017)

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Rimini Protokoll

Rimini Protokoll ist ein dreiköpfiges Dokumentartheater-Kollektiv, bestehend aus Helgard Haug, Daniel Wetzel und Stefan Kaegi, das in verschiedenen Konstellationen arbeitet.

Mit "Wallenstein" wurden Haug und Wetzel 2006 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Entstanden ist das Projekt für die Schillertage Mannheim 2005, dazu ein Originaltonbeitrag.

Mit "Karl Marx: Das Kapital, Erster Band" gewann Rimini Protokoll den Mülheimer Dramatikerpreises '07. Die Wahl der Jury löste eine Debatte darüber aus, was unter einem Dramatiker überhaupt zu verstehen sei. Hier die Zusammenschau dieser Auseinandersetzung und zwei Originalbeiträge zum Thema von Michael Börgerding und Oliver Bukowski.

Für "Das Kapital" wurden Rimini Protokoll außerdem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 2008 ausgezeichnet. Im Juni 2011 wurde das Gesamtwerk von Rimini Protokoll mit dem Silbernern Löwen der 41. Theaterbiennale Venedig ausgezeichnet, außerdem wurden sie 2011 die ersten Preisträger*innen der Poetik-Professur der Universität des Saarlandes. 2014 erhielten Rimini Protokoll für ihre Hörspielfassung von "Qualitätskontrolle" den renommierten Deutschen Hörspielpreis der ARD, 2015 übernahmen Rimini Protokoll die Schlingensief-Gastprofessur in Bochum. Der Band Experten des Alltags beschreibt die Arbeitsweise des Kollektivs. Zum 20. Geburtstag der Gruppe gab Esther Boldt 2019 eine Werkschau für nachtkritik: Rastlose Recherchekunst auf dem Pflaster der Gegenwart.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Rimini Protokoll:

Peymannbeschimpfung am Staatstheater Stuttgart (9/2007)

SOKO São Paulo auf dem Spielart-Festival in München (11/2007)

Breaking News am Berliner Hebbel am Ufer (1/2008)

100 Prozent Berlin am Berliner Hebbel am Ufer (2/2008)

Airport Kids am Théâtre de Vidy, Lausanne (6/2008)

Black Tie am Berliner Hebbel am Ufer (12/2008)

Radio Muezzin am Berliner Hebbel am Ufer (3/2009)

Hauptversammlung im ICC Berlin (4/2009)

Der Zauberlehrling am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2009)

Heuschrecken am Schauspielhaus Zürich (9/2009)

Vùng biên gió’i am Staatsschauspiel Dresden (10/2009)

Best Before am HAU Berlin (5/2010)

Prometheus in Athen bei Ruhr 2010 in Essen (7/2010)

Drei Fliegen mit einer Klappe am Heidelberger Kunstverein (09/2010)

Mr. Dağacar and the Golden Tectonics of Trash beim Istanbuler Kulturhauptstadtfestival Istanpoli (10/2010)

Bodenprobe Kasachstan am Berliner HAU (04/2011)

Radioortung 2: 50 Aktenkilometer am Berliner HAU (5/2011)

Herrmann's Battle im Kleist-Forum Frankfurt/Oder (10/2011)

Lagos Business Angels am HAU Berlin (3/2012)

Prometheus in Athen bei den Wiener Festwochen (6/2012)

Remote Berlin am Berliner HAU (4/2013)

Qualitätskontrolle am Staatstheater Stuttgart (6/2013)

Situation Rooms bei der Ruhrtriennale (8/2013)

Volksrepublik Volkswagen am Staatstheater Hannover (10/2014), Regie: Stefan Kaegi

Welt-Klimakonferenz am Deuschen Schauspielhaus Hamburg (11/2014)

Hausbesuch Europa am HAU Berlin (5/2015)

Adolf Hitler: Mein Kampf, Bd. 1 & 2 beim Kunstfest Weimar (9/2015)

Brain Projects am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2016)

Top Secret International (Staat 1) an den Münchner Kammerspielen (12/2016)

Gesellschaftsmodell Großbaustelle (Staat 2) am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2017)

Nachlass am Staatsschauspiel Dresden (6/20017)

Weltzustand Davos (Staat 4) am Schauspielhaus Zürich (1/2018)

Do’s & Don’ts beim Sommerfestival Kampnagel (8/2018)

Unheimliches Tal / Uncanny Valley an den Münchner Kammerspielen (10/2018)

Play* Europeras 1 & 2 an der Oper Wuppertal (2/2019)

Chinchilla Arschloch waswas bei Schauspiel Frankfurt und Künstlerhaus Mousonturm (4/2019)

Black Box. Phantomtheater für 1 Person am Staatstheater Stuttgart (7/2020)

Die Konferenz der Abwesenden am Staatsschauspiel Dresden (6/2021)

Utopolis am Schauspiel Köln (9/2021)

All right. Good night. am Berliner HAU (12/2021)

Urban Nature am Nationaltheater Mannheim (7/2022)

 

Andere Beiträge zu Rimini Protokoll:

Buchkritik: Experten des Alltags. Das Theater von Rimini Protokoll (12/2007)

Bericht: Fadjr International Theatre Festival Iran – Hinfahren oder protestierend wegbleiben? Jörg Karrenbauer von Rimini Protokoll war mit "Remote X" beim Festival (1/2018)

Werkschau: Rastlose Recherchekunst auf dem Pflaster der Gegenwart – Zum 20. Geburtstag des Regiekollektivs Rimini Protokoll von Esther Boldt (12/2019)

Videogespräch: Helgard Haug und John von Düffel im Gespräch (8/2022)

Meldung: Helgard Haugs All right. Good night ist Stück des Jahres (8/2022)

Link:

www.rimini-protokoll.de

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